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Vollamortisationsvertrag
Der Vollamortisationsvertrag ist ein Vertragsmodell, bei dem der Leasing-Nehmer mit den Leasing-Zahlungen die Investitionskosten des Leasing-Gebers weitgehend amortisiert. Mit diesem Vertragsmodell können für den Leasing-Nehmer eine Kauf- und Verlängerungsoption kombiniert werden.
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Vorauszahlung
Die Vorauszahlung ist ein anderer Begriff für die Leasing-Sonderzahlung. Beim Vertragsabschluss kann eine zum Vertragsbeginn zu leistende Einmalzahlung vereinbart werden. Diese Leasing-Sonderzahlung ist eine Vorauszahlung mit entsprechender Verringerung der folgenden Leasing-Raten. Sonderzahlungen werden insbesondere dann vereinbart, wenn das Objekt einen unsicheren Wertverlauf erwarten lässt oder wenn andere Risiken „abgefedert" werden sollen. Leasing-Sonderzahlungen werden beim Leasing-Nehmer als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (Anzahlung) bilanziert. Die Auflösung erfolgt linear über die Laufzeit des Leasing-Vertrages. In der Bilanz des Leasing-Gebers erfolgt die Bilanzierung spiegelbildlich auf der Passivseite der Bilanz.
Die Leasingentgeltvorauszahlung wird in der Leasingberechnung berücksichtigt und verringert das monatlich zu bezahlende Leasingentgelt. Sie darf nicht mehr als 30% der Anschaffungskosten betragen und ist umsatzsteuer- und gebührenpflichtig.
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VÖL
Abkürzung für Verband Österreichischer Leasing-Gesellschaften.
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Vorteile des Leasing
- Eigenkapitalschonung,
- Liquiditätsvorteile,
- Nutzungskongruente Laufzeit,
- Schutz vor technischer Überalterung,
- Kostentransparenz,
- Klare Kalkulationsgrundlage,
- Vorteilhafte Bilanzoptik,
- Steuerersparnisse und
- Erweiterung des Kreditspielraumes.
